Wissenswertes über meine Naturseifen

Kaltgerührte Naturseifen, Seifensieden, Kaltverfahren

    

     Meine Seifen werden im so genannten Kaltverfahren hergestellt. Dabei werden die Pflanzenöle/ -fette/ -butter (wie z.B. Olivenöl, Shea Butter, hochwertige Kokosfett etc.) bei einer Temperatur von 30-40° verseift.

 

Dieses Verfahren verlangt langes, ruhiges Zusammenrühren der Zutaten. Wenn die Verseifung beginnt (die Zutaten emulgieren), werden weitere Pflegestoffe hinzugefügt z.B. Tonerden, püriertes Obst, Kräuter, Milchprodukte, ätherische Öle.

Bei jedem Öl gibt es einen gewissen Prozentsatz von „Unverseifbarem“. Dies, sowie der Laugenunterschuss, wird gezielt genützt: die enthaltenen Stoffe pflegen dann unsere Haut – die Seife wirkt rückfettend und trocknet die Haut nicht aus. 

Naturseife

     Anschliessend wird die Seife, je nach Sorte in die dafür vorgesehenen Formen, eingeformt. Nach 24-48 Stunden wird sie fest. Dann wird sie aus den Formen genommen ggf. geschnitten und zum Reifen in einem gut belüfteten, dunklen Raum mindestens 6-8 Wochen gelagert.

In der Reifezeit kann die Seife durch das Verdunsten des Wassers bis zu ca. 15% ihres Gewichtes verlieren. Das geht auch weiter. Die Verdunstung hört nicht auf, läuft aber in einem langsameren Tempo: die Seife wird immer trockener und leichter mit der Zeit, umso ergiebiger wird sie dann aber auch!

 

     Nun wird die ausgereifte Seife in Handarbeit eingepackt. Dabei kommen nur umweltfreundliche z.T. recycelte Materialien wie Papier, Karton, Zellglas etc. in Frage. 

Naturseifen, Geschenk, Handgemacht

    Die Seife ist nun bereit, ihrem neuen Besitzer Freude und Pflege zu schenken!

 

    Die Naturseifen sind weicher als herkömmliche Seifen, deswegen sollen sie stets vollständig trocknen können d.h. nicht im Wasser liegen lassen und eine Seifenschale oder ähnliches benützen, wo das Wasser abfliessen kann bzw. der Luft zirkuliert. Es ist wichtig, die Seifen trocken, kühl und dunkel zu lagern.